E-Rechnung.
Beweisbar konform.
Ab 2028 gilt die E-Rechnungspflicht im B2B: Ein einfaches PDF zählt dann nicht mehr als Rechnung. Statt fremde Beta-Bausteine zu verkleben, erzeugt Rechenwerk echte E-Rechnungen von Grund auf konform, und beweist es gegen dieselben Prüfer, die auch Behörden einsetzen.


E-Rechnungspflicht 2028: PDF reicht nicht mehr
Empfangen können muss E-Rechnungen jedes inländische Unternehmen schon seit Anfang 2025. Für das Ausstellen läuft die Schonfrist gestaffelt aus: Papier und PDF bleiben bis Ende 2026 für alle zulässig, bis Ende 2027 nur noch für Unternehmen mit höchstens 800.000 Euro Vorjahresumsatz. Ab 2028 müssen Rechnungen zwischen inländischen Unternehmen als E-Rechnung ausgestellt werden.
Ein per Mail verschicktes PDF zählt dann nicht mehr; verlangt ist ein strukturierter, maschinenlesbarer Datensatz nach der Norm EN 16931.
Den fertig zu kaufen ist möglich, aber der heikelste Teil, die garantierte PDF/A-3-Konformität, ist in der JavaScript-Welt am wenigsten abgesichert. Der breiteste fertige Baustein nennt seine eigene PDF-Erzeugung im Handbuch „nicht praxiserprobt”. Auf so etwas eine Gesetzespflicht zu stellen, ist keine gute Idee.
XRechnung und ZUGFeRD erstellen, konform nach EN 16931
Das PDF wird von der ersten Zeile an konform gebaut, nicht nachträglich zurechtgebogen (konform-by-construction). Die Engine kommt ohne schwere Java-Laufzeit aus und läuft damit auch in einer schlanken Cloud-Umgebung.
ZUGFeRD/Factur-X
Das hybride PDF/A-3, das den maschinenlesbaren Datensatz in ein sichtbares PDF einbettet.
XRechnung
Der reine XML-Datensatz, in beiden zulässigen Dialekten, samt Leitweg-ID für Rechnungen an Behörden.
Beweisführung
Der Beweis kommt nicht von mir.


veraPDF
Prüft die Archiv-Norm PDF/A-3. Stellt sicher, dass das PDF auch in zehn Jahren noch lesbar ist.
KoSIT
Der Validator der öffentlichen Verwaltung, für EN 16931 und XRechnung. Dieselbe Prüfung, die Behörden einsetzen.
Mustang
Prüft die ZUGFeRD-Profile. Der Referenz-Validator für das hybride PDF/A-3-Format.
Warum das hier steht
Die Engine ist aus einem echten Kundenprojekt entstanden, dem Rechnungsportal. Statt dort eine fremde Bibliothek einzubauen, wurde das Problem allgemein gelöst: ein eigenes, veröffentlichbares Paket, das dieses Portal als ersten Konsumenten und Konformitätsbeweis nutzt.
Häufige Fragen
Reicht ab 2028 ein PDF per E-Mail noch als Rechnung?
Nein. Ein einfaches PDF gilt umsatzsteuerlich schon heute nur noch als „sonstige Rechnung”. Zwischen inländischen Unternehmen ist es nur noch bis Ende 2026 allgemein zulässig, bis Ende 2027 für Aussteller mit höchstens 800.000 Euro Vorjahresumsatz. Ab 2028 muss die Rechnung als strukturierter Datensatz nach EN 16931 ausgestellt werden.
XRechnung oder ZUGFeRD: Was brauche ich?
XRechnung ist ein reiner XML-Datensatz und der Standard für Rechnungen an Behörden. ZUGFeRD ist ein hybrides PDF/A-3: ein normal lesbares PDF mit eingebettetem XML, im B2B-Alltag oft der bequemere Weg. Beide gelten laut Finanzverwaltung als E-Rechnung nach EN 16931 (ZUGFeRD ab Version 2.0.1, ohne die Minimalprofile); die Engine erzeugt beide Formate aus demselben Rechnungsmodell.
Was bedeutet EN 16931?
EN 16931 ist die europäische Norm, die festlegt, welche Angaben der strukturierte Datensatz einer elektronischen Rechnung enthalten muss und wie sie zu verstehen sind. Das deutsche Umsatzsteuerrecht verweist für die E-Rechnung direkt auf diese Norm: Wer sie erfüllt, stellt eine gültige E-Rechnung aus.
Gilt die E-Rechnungspflicht auch für Kleinunternehmer?
Zur Hälfte. Kleinunternehmer müssen dauerhaft keine E-Rechnungen ausstellen; diese Ausnahme steht seit dem Jahressteuergesetz 2024 in der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung. Empfangen können müssen sie E-Rechnungen aber wie jedes andere Unternehmen, schon seit 2025. Dauerhaft ausgenommen bleiben auch Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro und Fahrausweise.
Läuft das ohne Java?
Ja. Die Engine ist reines TypeScript, braucht zur Laufzeit weder Java noch Ghostscript und läuft damit auch serverless. Die Java-basierten Prüfwerkzeuge KoSIT, Mustang und veraPDF kommen nur in der Testpipeline zum Einsatz: als unabhängiger Beweis, nicht als Abhängigkeit.
Was kostet die kommerzielle Lizenz?
Einen öffentlichen Preis gibt es noch nicht; die Veröffentlichung ist in Vorbereitung. Geplant ist eine offene AGPL-Lizenz plus eine kommerzielle Lizenz für Nutzung ohne Copyleft-Pflichten. Für den Zuschnitt lohnt sich ein kurzes Gespräch.
Sie brauchen so etwas?
Wenn in Ihrem Betrieb die E-Rechnungspflicht ansteht und Sie sie nicht auf wackligen Code stellen wollen, lohnt sich ein Gespräch.
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